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Sizilien

Sizilien

Sizilien: Eine Region für sich
Nicht zuletzt wegen seiner Lage und Größe sollte Sizilien besondere Erwähnung finden. Sie bildet den südlichsten Punkt Italiens und ist die größte Insel des Landes. Getrennt wird Sie durch die Straße von Messina. Denkt man an Sizilien fallen einem wahrscheinlich zuerst kleine Strandcafes an hohen Klippen ein, gesäumt mit den bunten Blüten Siziliens Flora - und so ist es auch.Sizilien mit einer atemberaubend schönen Natur bestehend aus einem harmonischen Zusammenspiel aus Bergen, Meer, Flora und Faune gesegnet. Dadurch zählt Sizilien zu den schönsten Inseln der ganzen Welt.

Palermo und Catania: Motoren der Region
In den Städten und Dörfern Siziliens treffen Okzident und Orient aufeinander - alles wirkt wie ein unglaubliches Spektakel aus Gerüchen, Eindrücken, Farben und Geräuschen. Die beiden größten sizilien-2Städte sind Palermo (Hauptstadt der Region) und Catania. Palermo ist außerdem die fünftgrößte Stadt Italiens, die Einwohnerzahl übersteigt mittlerweile die 500.000er Grenze. Hauptwirtschaftszweig der Stadt Palermo ist der stetig ansteigende Tourismus - gefolgt von den Bereichen der chemischen Industrie, Fahrzeug- und Schiffbau, Maschinenbau, Glas- und Möbelherstellung, Metall- und Textilindustrie. Die Landwirtschaft ist geprägt von der Nahrungsmittelerzeugung, dem Tabakanbau und Getreidewirtschaft.

 

Typische Produkte aus der Region

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Was Sizilien so besonders macht: Die geografische Lage & mehr
Seine Lage hat Sizilien zu einem beliebten Ort für Handel, Kriege, Militär und Seefahrt gemacht: Zentral im Mittelmeer gelegen, durch die Straße von Messina nur 3 km vom Festland getrennt und nur 140 km von Nordafrika entfernt. Die Insel ist durch ihre fast 1000 Kilometer lange Küstenlinie außerdem kaum angreifbar und durch den sehr fruchtbaren Boden sehr einfach zu besiedeln. Da wundert es nicht, dass auf der Insel viele Kulturen miteinander verschmolzen sind. Es kommt bei den Inselbewohnern zu einem Mix im Inneren sowie auch äußerlich: Blaue Augen mit dunklem Schopf oder andersherum und Charaktere mit ausgeprägten Temperamenten in alle Richtungen.

Die Liparischen Inseln: Klein aber oho
Nördlich von Sizilien liegen die kleinen Liparischen Inseln, bestehend aus 7 kleinen Inseln mit etwas weniger als 14.000 Einwohnern. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und im Jahre 2000 zum Weltkulturerbe erklärt worden, da sie weltweit in der Forschung der Vulkanologie eine wichtige Rolle spielen. Mehrmals wöchentlich fährt eine Fähre von den Inseln nach Neapel und zweimal täglich nach Palermo. Auf zwei der Inseln gibt es ein Busnetz, auf den anderen Inseln zählen Dreirad-Lieferwagen und auch Maultiere zu den gängigsten Verkehrsmitteln. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts betrug der Anteil der Analphabeten bis zu 90 % der Bevölkerung, inzwischen gibt es jedoch mehrere Schulen auf den Inseln.

Kulturmix: Temperamentvolle Küche
Ein besonders ausgeprägtes Temperament der Sizilianer ist die kulinarische Leidenschaft - die Sizilianer essen sehr gerne. Es gibt eine Vielzahl an Rezepten der sizilianischen sizilien-4Küche, die meisten davon ebenso farbenfroh und multikulturell wie die Bewohner der Insel. Hauptdarsteller der sizilianischen Küche sind natürlich die vielen Gemüse- und Obstsorten, die auf dem fruchtbaren Boden heranwachsen, ebenso wie Fisch und Meeresfrüchte. Publikumsliebling ist auf jeden Fall die Sardine, die in sehr vielen Rezepten verarbeitet wird: Pasta con sardine - Makkaroni mit Sardinen, Pinienkernen & mehr oder Sarde a beccafico - gewickelte Sardinen mit Rosinen, Pinienkernen, Zwiebeln und Knoblauch.

Gefahr und Segen: Der Ätna
Der Ätna (aus dem Indogermanischen: “brennend”) ist der höchste und aktivste Vulkan Europas und misst in etwa 3325 Meter, im Osten der Insel liegend ist die nächste Stadt Catania. Die Lage des Vulkans ist verantwortlich für seine Aktivität und auch für häufig vorkommende Erdbeben in der Region. 1693 und 1908 wurden Catania und Messina durch ein Erdbeben komplett zerstört. Der Ätna bildet durch seine permanente Aktivität eine stetige Gefahr für die Bewohner der Insel, gleichzeitig ist das Land mit der verwitternden Lava extrem fruchtbar und bieten Nährstoff für die verschiedensten Vegetationsarten.

Landwirtschaft am Ätna: Bunter Mix der Vegetationen
Man kann die Höhenzonen rund um den Ätna in verschiedene Zonenunterteilen, die je nach Verwitterung der Lava besonders förderlich für verschiedene Pflanzenarten sind. Auf den ersten 1500 Metern wachsen vorwiegend Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume, gespickt mit einigen Getreidefeldern und Weinbergen. Bis zu einer Höhe von etwa 2000 Metern erstreckt sich ein Mischwald mit Buchen, Eichen, Birken, Kiefern und Kastanienbäumen, mit dem typischen Ätnaginster, der eine der ersten Pflanzen ist, die sich auf der verwitternden Lava ansiedeln. Darüber bis etwa 2500 Meter finden sich vor Allem Wacholder- und Sanddornsträucher. Im Gipfelbereich liegt einen Großteil des Jahres hindurch Schnee.

Naturschauspiel: Der Parco dell´Etna
Der Regionalpark rund um den Vulkan der Insel erschließt ein Gebiet von ca. 59.000 ha und wurde im 1987 von einer Gruppe ambitionierter Studenten gegründet um die eindrucksvolle Natur des Gebietes vor wirtschaftlicher Nutzung zu bewahren. Das Gebiet beinhaltet 20 kleine Gemeinden, die tortenstückmäßig um den Vulkan verteilt sind. Im Regionalpark Parco dellÉtna bietet sich ein wahres Naturschauspiel: Wölfe, Füchse, Marder, Stachelschweine, Rotwild, Siebenschläfer, Wildkaninchen, Hasen und etwa 70 verschiedenen Vogelarten. Man findet hier auch den “Kastanienbaum der hundert Pferde”, den größten und ältesten Baum Europas.sizilien-5

Nero d´avola: Die Wende im Weinbau Siziliens
Die wohl bekannteste sizilianische Rebsorte ist der Nero d´avola: In den neunzigern wurde der sizilianische Wein und sein Potenzial entdeckt und seine Qualität auf der ganzen Welt immer beliebter. Das führte dazu, dass die Erträge der Rebgärten zur Herstellung von Verschnittwein radikal reduziert und viel qualitätsbewusster und nach modernen Kellerei-Technologien der beliebte nero d´avola hergestellt wurde. Das nero in seinem Namen deutet auf die schwarze Farbe der Traube hin, und auch die Farbe des Weines ist ein tiefes dunkelrot, fast schwarz. Das Aroma des Nero d´avola zeigt eine intensive und weite Palette aus Beeren, Kirschen und mediterraner Kräuterwürze.

Marsala: Der Wein Gottes
Der italienische Süßwein wurde nach der Hafenstadt Marsala (arabisch: Marsa Allah - der Hafen Gottes) benannt, welche an der Westküste Siziliens liegt und zur Provinz Trapani gehört. Bereits seit 1969 erhält der Wein die geschützte Ursprungsbezeichnung DOC. Es gibt diverse Arten von Marsalawein: Ein Marsala Fine muss mindestens ein Jahr in Holzfässern reifen und einen Mindestalkoholgehalt von 17 Prozent aufweisen. Für alle anderen Qualitätsweine sind 18 % das Minimum. Für den Marsala Superiore gelten mindestens 2 Jahre Fasslagerung, für Superiore Riserva wenigstens vier Jahre. Darüber hinaus gibt es noch weitere Qualitätsabstufungen mit entsprechend höheren Lagerungszeiten.

Cataratto: Der neue Marsala
Einige Experten sagen, die Ära des Marsala ist vorbei - trockene Weißweine sind nun gefragt. Der Cataratto gilt als der zukünftige Star Siziliens. Mit Hilfe der kühlen Gärung wird der Cataratto zu einem sehr fruchtigen Weißwein, der allerdings rasch getrunken werden sollte. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Weine aus heißen Gegenden schneller reifen, als Weine aus eher kühlen Gegenden. Eine Ausnahme bildet die Grillo-Rebsorte, welche sich bisher auch sehr gut am Markt etabliert hat. Weitere Erwähnung sollten die Rebsorten Insolia und Grecanico finden, aus welchen durch verschiedene Weingüter Sizilien wirklich gute Weißweine hervorgehen.

Etna Rosso: Weine mit sicherer Zukunft
Etna Rosso DOC ist das fruchtbare Anbaugebiet am Fuße des Ätnas, dessen Boden sehr reich an Mineralien ist - er besteht aus Lava, Sand und Asche. Diese Kombination fördert einen immer mehr an Beliebtheit gewinnenden Rotwein zu Tage. Die Weine des Etna Rosso DOC von 80 bis zu 100% aus der Rebsorte Nerello Mascalese hergestellt. Diese Rebe ist nativ, also in dem oben angebenden Raum entstanden und nicht von woanders her importiert. Reservaweine werden im DOC Etna Rosso mindestens vier Jahre gelagert (ein Jahr im Holzfass). Schaumwein darf nur durch natürliche Gärung in der Flasche auf der Hefe für mindestens 18 Monate hergestellt werden.

Siziliens Erfindungen: Makkaroni
Die Sizilianer sind besonders stolz darauf eine besonders beliebte Pastasorte ins Leben gerufen zu haben: Die Makkaroni (auf Italienisch Maccheroni oder auch Bucatini oder Perciatelli genannt). Die ersten Aufzeichnungen über die Herstellung der Makkaroni in Sizilien stammen aus dem Jahr 1154. Makkaroni werden in Sizilien auch heute noch oft per Hand hergestellt: Der Teig aus Hartweizenmehl, Wasser und Salz wird zu fingerdicken Strängen gerollt, diese werden dann in 5 cm lange Stücke geschnitten und mit den Handflächen so lange um einen Grashalm o.ä. gerollt, bis sie die richtige Länge und Stärke haben. Man lässt den Teig kurz antrocknen, zieht die Grashalme heraus und hängt die Makkaroni zum Trocknen auf.

Pasta alla norma: Das beste Siziliens auf dem Teller
Der Bestseller unter den sizilianischen Gerichten wird zubereitet aus Makkaroni mit gerösteten Auberginen, Basilikum, Tomaten und gehobelten Ricotta. Das Gericht ist eine Hommage an den aus Catania stammenden Opernkomponisten Vincenzo Bellini und seine erfolgreiche Oper Norma. Die Farben der fünf Zutaten werden außerdem als Symbol für die italienische Trcolori der Nationalflagge interpretiert: Das frische Basilikum steht für das Grün des Landes, die Pasta für das Weiß der Gleichheit und die Tomaten für das Rot der Brüderlichkeit. Das Schwarz der Auberginen und das Weiß des Ricotta symbolisieren den von Lava oder von Schnee bedeckten Ätna nahe der Stadt.

Architektur: Wie ein Erdbeben zum Segen wurde
Ebenso bunt wie seine Bevölkerung ist die Kultur und Architektur Siziliens. So finden sich auf der Insel griechische Tempel. Unter arabischer Herrschaft bildete sich dann der für Sizilien typische arabisch-byzantinisch- normannische Baustil heraus mit seinen prunkvollen Kuppelbauten und dekorativen Mosaiken. Im Jahr 1693 wurden ganze Städte Siziliens durch ein schweres Erdbeben zerstört und einige der Städte wie Noto, Modica, Ragusa oder Catania im Stil des typisch sizilianischen Barocks wieder aufgebaut. Acht von ihnen zählen zu den spätbarocken Städten des Val di Noto, die in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurden.

Opern & Verfilmungen: Sizilien und Literatur
Die süditalienische Insel hat außerdem einige wichtige Persönlichkeiten der Literatur hervorgebracht: angefangen mit Giacomo da Lentini und die Gründung seiner Dichterschule, über Giovanni Verga, der Ende des 19. Jahrhunderts einige weltbekannte Opernstücke hervorgebracht hat. Luigi Pirandello zählt außerdem zu den bekanntesten italienischen Dramatikern - er erhielt bereits im Jahr 1934 den Nobelpreis für Literatur. Sizilien wurde außerdem zum Schauplatz mehrerer Literaturverfilmungen, unter anderem des berühmten Regisseurs Luchino Visconti.

Über die Region

HauptstadtHauptstadt: Palermo
EinwohnerEinwohner: ca. 5,1 Mio.
ProvinzenProvinzen: 9 (Agrigent, Caltanissetta, Catania, Enna, Messina, Palermo, Ragusa, Syrakus, Trapani)
FlächeFläche: ca. 25.700 km²
Typisch für die RegionTypisch für die Region: Vulkangestein, Nero d´Avola, Kulturmix
Empfohlendes GerichtEmpfohlendes Gericht: Pasta alla norma
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