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Pacciano - Olivenöl mit grüner Seele

Olivenöl mit grüner Seele - ein Öl, das sich sein Biosiegel mehr als verdient hat. Es verbindet Genuss mit Gesundheit und eindrucksvollen Aromen. Dazu kommt eine eindrucksvolle Geschichte eines ganz besonderen Gründers. Pacciano - Olivenöl mit grüner Seele

Vom Greenpeace Gründer zum Olivenbauern
pacciano-olivenoel-2David McTaggart – ein Mensch mit der „Energie eines Gewitters, das die Luft fast elektrisch auflud“, so wurde er von seinen Freunden und Bekannten beschrieben. In der Tat war er eine eindrucksvolle Persönlichkeit und bewegte Seele. Er verbrachte seine Kindheit in der wilden Natur und im Kreis einer behüteten Familie.

Schon in der Schule konnte er nicht stillsitzen und sich erst recht nicht auf stumpfes Auswendiglernen konzentrieren. Regeln haben ihn immer dazu angestiftet sich zu widersetzen. Ein Atomtest Frankreich auf den Mururoa-Inseln verleitet McTaggart letztendlich dazu der Nuklearmacht die Stirn zu bieten: Mit einer kleinen Crew wagt er sich in die Nähe der Inseln und erfährt eine immense Aufmerksamkeit der Presse, die Fotos gehen um die Welt.

Greenpeace ist geboren. Eines seiner bekanntesten Zitate „Denkt immer daran, dass es um den Weg eurer Kinder ins 21. Jahrhundert geht - und zur Hölle mit den Regeln“ zog sich durch sein ganzes Leben, bis hin zu seiner letzten Station – den Olivenhainen Umbriens, wo er schlussendlich seinen Seelenfrieden fand.

 

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David McTaggart ist im Jahr 2001 verstorben und hat tiefe Spuren hinterlassen – auch in der Welt der Kulinarik. Ende der 80er Jahre trat McTaggart als Vorsitzender von Greenpeace International zurück, wobei er weiterhin für die Organisation tätig war. Ende der 80er Jahre kaufte er verwahrlostes Land in Umbrien in dem kleinen Dorf Paciano, oberhalb des Lago Trasimeno.

Paciano liegt in der Provinz Perugia und hat nicht einmal 1000 Einwohner. McTaggart fing an seinen neuen Besitz zu roden und stieß dabei auf zahlreiche Olivenbäume – das war für ihn der Zeitpunkt sich gemeinsam mit der dort ansässigen Familie Matturi dem Olivenanbau zu widmen. Er begann die Bäume zu sanieren und ganze 2500 neue Bäume zu pflanzen und auch hier hielt er sich nicht an die Regeln, sondern schlug ganz neue Wege im Olivenanbau ein.

Gegen die Regeln hin zur Premiumqualität
pacciano-olivenoel-4Umbrien ist nicht gerade bekannt für die Herstellung hochwertiger Olivenöle. Wenn man Olivenbäume in Umbrien sieht, stehen diese meist auf braunem, gepflügtem Ackerland. Nicht so beim Olivengut von David McTaggart – seine insgesamt 3500 Olivenbäume wachsen auf grünen, saftigen Wiesen.

Denn er hat auf das Pflügen der Fläche verzichtet um Erosion zu vermeiden. Die Wiesen werden lediglich regelmäßig gemäht und nicht mit Kunstdünger, sondern mit Kuhmist oder natürlichen Pressrückständen aus der Olivenmühle gedüngt. Hier hat er sich der ersten Regel im Olivenanbau widersetzt, denn kein anderer Bauer in der Region ließ zu dieser Zeit seine Olivenbäume auf grüner Wiese wachsen und jeder Boden mit Olivenbäumen wurde mit Kunstdünger genährt.

Sein Erfolgsrezept für ein hochwertiges Olivenöl war „Nichtstun“ und „ein ewiger Lernprozess“, wie McTaggart einmal sagte. Damit meinte er, dass man sich den Regeln der Natur einfach fügen müsse. So hat McTaggart komplett auf Pestizide verzichtet – seine Olivenbäume benötigen ausschließlich Sonne, Wind und Wasser. Alle fünf Jahre bekommen sie einen kräftigen Schnitt, der sie in die Breite wachsen lässt, so wird die Ernte vereinfacht.

Die ansässigen Olivenbauern reagierten darauf sehr skeptisch: „Sie fürchteten, die Bäume würden ohne Chemikalien von Fliegen befallen“, so McTaggart. Mittlerweile gibt es kaum einen Bauern rund um das Olivengut, welcher noch mit Pestiziden arbeitet – das Konzept von McTaggart hat sich längst bewährt. Inzwischen ist das ganze Tal um den Ort Paciano dem Beispiel gefolgt und hat auf einen naturverträglichen Olivenanbau umgestellt.

Kein Wunder, denn das Olivenöl dankt es mit seinem Geschmack: Es ist biologisch zertifiziert und wurde mehrfach von internationalen Fachkomitees ausgezeichnet. In Umbrien wird außerdem nur wenig Olivenöl erzeugt (nur 1,5% im Vergleich zu anderen italienischen Anbaugebieten), welches das Paciano Olivenöl noch exklusiver macht. In Umbrien zieht man bevorzugt die Olivensorten Leccino, Frantoio und Agogia.

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In der Erntezeit zwischen Mitte November und Mitte Dezember werden die Oliven ausschließlich von Hand geerntet, hierbei hilft schon viele Jahre lang ein großes, internationales Team von Freunden, Greenpeaclern und Mitarbeitern des norddeutschen Guts Wulksfelde unter der "Patenschaft" von Andreas Brandt. Heute berät Andreas Brandt, nach der Gründung des erfolgreichen Start-ups Foodist u.a. auch den Onlineshop Emilia.

Zur Olivenernte sind lediglich kleine Rechen erlaubt. Alle zwei Tage werden die Oliven für das Pacciano Olivenöl zur Ölmühle gebracht. Die luftdurchlässigen Kisten sind dabei nur halb mit Oliven gefüllt, so dass diese nicht unter ihrer eigenen Last zerquetschen. Spätestens 48 Stunden nach Anlieferung müssen die Oliven verarbeitet werden, natürlich werden sie ausschließlich kalt gepresst.

Das Öl aller Olivenbauern des Tals von Paciano wird zu der biologisch arbeitenden Ölmühle gebracht, die McTaggart und die Familie Matturi aufgebaut haben. Heute wird diese Mühle von der Familie Matturi betrieben.

Von den Feldern Umbriens in die ganze Welt
pacciano-olivenoel-6Das Olivenöl entfaltet erst nach 4 Monaten Reifezeit im Edelstahltank seinen vollendeten Geschmack, bis dahin schmeckt es leicht bitter.

Nach diesen 4 Monaten ist es reif zum Übergang in die Flasche: Hier überzeugt der kostbare Saft mit einem mildem, leicht pfeffrigem Finish und dezentem Aroma von frischem Gras.

Das Olivenöl eignet sich bestens zum Verfeinern von Suppen, zum Grillen oder Rösten, auf Salaten und zu Gemüse. „Das Öl aus dem Tal ist mild und strohblond, das Öl aus den Hügeln um Paciano schimmert grünlich und ist herzhafter“ – so beschreibt Eros Mercuriali, der Chef der Ölmühle – das können wir nur bestätigen.

Bereits unter Davis McTaggart wurde das Pacciano Olivenöl nach Kanada, England und Deutschland exportiert. In England fand der Vertrieb über die Feinkostkette Waitrose statt, in Deutschland wurde die Vermarktung des Pacciano Olivenöles viele Jahre lang über das Gut Wulksfelde, der Onlinefirma ecoGourmet von Andreas Brandt und dem Hotel Louis C. Jacob in Hamburg aufgebaut. Aktuell wird das Olivenöl stationär ausschließlich über die Herrmannsdorfer Landwerkstätten in München vertrieben.
Online ist es exklusiv über www.emilia.de zu beziehen.

 

Über den Erzeuger

Erzeuger HerkunftLand: Italien
Erzeuger RegionRegion: Umbrien
Erzeuger SpezialitätFachgebiet: Olivenöl
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